Unser Antrag
Wir möchten prüfen lassen, ob sich die Gemeinde Issum an der Initiative „Abpflastern“ beteiligen sollte. Ziel ist es, versiegelte Flächen zu reduzieren, mehr Grünflächen zu schaffen und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort zu leisten.
Das schlagen wir vor
Die Verwaltung soll untersuchen:
- Ob und in welcher Form eine Beteiligung an der Initiative „Abpflastern“ sinnvoll und umsetzbar ist.
- Welche kommunalen Flächen sich besonders für Entsiegelung und Begrünung eignen.
- Welche Fördermöglichkeiten und Kooperationen genutzt werden können.
- Welche Formen der Bürgerbeteiligung möglich sind.
- Wie Schulen, Vereine und Bürgerinnen und Bürger aktiv eingebunden werden können.
- Wie das Projekt öffentlichkeitswirksam umgesetzt werden kann.
Die Ergebnisse sollen anschließend dem zuständigen Ausschuss oder dem Rat zur weiteren Beratung vorgestellt werden.


Zum Hintergrund
Versiegelte Flächen wie asphaltierte oder gepflasterte Bereiche speichern im Sommer viel Wärme, verschlechtern das Mikroklima und bieten kaum Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Durch die Entsiegelung und Begrünung solcher Flächen können Hitze reduziert, die Artenvielfalt gefördert und die Lebensqualität verbessert werden.
Die Initiative „Abpflastern“ zeigt Kommunen einfache Möglichkeiten auf, aktiv etwas für Klima- und Umweltschutz zu tun. Dabei soll der Verwaltungsaufwand gering bleiben, während gleichzeitig positive Effekte für das Ortsbild und das lokale Klima erzielt werden können.
Erfahrungen aus anderen Kommunen zeigen, dass Schulen, Vereine und Bürgerinnen und Bürger unkompliziert eingebunden werden können. Zudem sorgen solche Projekte häufig für positive Aufmerksamkeit und stärken das Engagement vor Ort. Entsiegelungsmaßnahmen können das Mikroklima verbessern und zu einem positiven Image der Gemeinde beitragen.
Für Issum bietet sich die Chance, als erste Kommune im Kreis Kleve ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu setzen. Gleichzeitig können das bürgerschaftliche Engagement gestärkt und die Gemeinde als kinder- und umweltfreundlicher Ort weiterentwickelt werden.
Ziel ist es, versiegelte Flächen zu reduzieren, die Biodiversität zu fördern und Bürgerinnen und Bürger, Schulen sowie Vereine aktiv in lokale Klimaschutzmaßnahmen einzubinden.
Den vollständigen Antrag mit allen Details und der ausführlichen Begründung können Sie im Originalantrag nachlesen.
