Vom Thema bis zu Social Media

Thema und Veröffentlichung

Die Grafik zeigt den empfohlenen Informationsfluss für die Kommunikation des Ortsverbands. Am Anfang steht immer ein Thema oder eine Nachricht. Der Inhalt wird zunächst vollständig erarbeitet und anschließend für die verschiedenen Medien angepasst.

Dabei gilt der Grundsatz:

Ein Inhalt – mehrere passende Ausgaben.

Nicht jedes Medium benötigt denselben Text, dieselbe Länge oder dasselbe Bildformat. Ein ausführlicher Websiteartikel kann als Grundlage für einen kürzeren Social-Media-Beitrag, einen Flyer oder eine Pressemitteilung dienen. Die Texte sollten jedoch nicht ungeprüft kopiert, sondern an das jeweilige Medium und seine Zielgruppe angepasst werden.

Die Website ist die zentrale und dauerhafte Informationsquelle. Dort können Hintergründe, Zusammenhänge, Dokumente und weiterführende Links vollständig bereitgestellt werden. Social Media macht auf das Thema aufmerksam und führt nach Möglichkeit zum ausführlichen Inhalt auf der Website. Printprodukte und Presseinformationen werden aus denselben geprüften Informationen entwickelt.

Der Ablauf besteht aus fünf Schritten:

  1. Thema festlegen
  2. Inhalt vollständig erarbeiten
  3. Inhalt für die einzelnen Medien anpassen
  4. Beiträge prüfen und veröffentlichen
  5. Menschen informieren und Rückmeldungen beobachten

Vor jeder Veröffentlichung müssen Texte, Bilder, Links, Termine und Kontaktdaten noch einmal geprüft werden.

Website

Die Website enthält die ausführliche und dauerhaft auffindbare Fassung eines Themas.

Eckdaten:

  • ausführlicher Artikel oder dauerhafte Seite
  • in der Regel höchstens etwa 2.000 Wörter
  • klare Überschrift und verständlicher Einleitungstext
  • Gliederung durch Zwischenüberschriften und kurze Absätze
  • wichtige Information möglichst weit oben
  • weiterführende Links und Dokumente bei Bedarf ergänzen
  • empfohlenes Beitragsbild: 1.200 × 640 Pixel
  • Bildrechte und gegebenenfalls KI-Inhalte kennzeichnen
  • Vorschau, Links und Darstellung auf dem Mobiltelefon testen

Printinhalte sollten nach Möglichkeit zusätzlich als normaler Websiteinhalt veröffentlicht werden. Ein PDF allein ist kein gleichwertiger Ersatz für eine gut lesbare und auffindbare Webseite.

Print

Zu Printprodukten gehören beispielsweise Flyer, Plakate, Zeitungen und Broschüren. Der Inhalt wird für das jeweilige Format gekürzt und gestalterisch angepasst.

Eckdaten:

  • kurze, schnell erfassbare Texte
  • klare Überschriften und eindeutige Handlungsaufforderungen
  • Schrift ausreichend groß und kontrastreich setzen
  • Kontaktdaten, Terminangaben und Internetadresse prüfen
  • Bilder in ausreichender Druckqualität verwenden
  • Bildrechte und gegebenenfalls KI-Inhalte kennzeichnen
  • vor dem Druck eine abschließende Freigabe durchführen
  • bei Bedarf zusätzlich eine weboptimierte PDF-Datei anbieten

Die PDF-Datei eines Printprodukts kann ergänzend zum Herunterladen bereitgestellt werden. Die wesentlichen Informationen sollten trotzdem

Social Media

Social-Media-Beiträge sollen Aufmerksamkeit erzeugen, die zentrale Aussage schnell vermitteln und nach Möglichkeit zum vollständigen Inhalt auf der Website führen.

Für Instagram und Facebook kann dasselbe Thema verwendet werden. Text, Ansprache und Bildauswahl sollten jedoch vor der Veröffentlichung für die jeweilige Plattform geprüft werden.

Empfohlene Bildgrößen

Instagram:

  • Feed, Hochformat: 1.080 × 1.350 Pixel im Verhältnis 4:5
  • Feed, quadratisch: 1.080 × 1.080 Pixel im Verhältnis 1:1
  • Feed, längeres Hochformat: 1.080 × 1.440 Pixel im Verhältnis 3:4
  • Story und Reel: 1.080 × 1.920 Pixel im Verhältnis 9:16

Facebook:

  • Feed, Hochformat: 1.080 × 1.350 Pixel im Verhältnis 4:5
  • Feed, quadratisch: 1.080 × 1.080 Pixel im Verhältnis 1:1
  • Story und Reel: 1.080 × 1.920 Pixel im Verhältnis 9:16
  • Linkvorschau, Querformat: 1.200 × 630 Pixel

Das quadratische Format 1.080 × 1.080 Pixel kann verwendet werden, wenn ein Bild möglichst unkompliziert auf Instagram und Facebook veröffentlicht werden soll. Das Hochformat 4:5 nutzt im mobilen Feed mehr sichtbare Fläche.

Wichtige Texte, Logos und Personen sollten nicht direkt am Bildrand platziert werden. Bei Storys und Reels müssen zusätzlich die Bereiche freigehalten werden, die von Profilname, Schaltflächen oder Bildunterschrift überlagert werden.

Textlängen

Instagram:

  • technische Höchstlänge der Bildunterschrift: 2.200 Zeichen
  • für normale Beiträge möglichst deutlich kürzer schreiben
  • zentrale Aussage in die ersten Zeilen setzen
  • als redaktioneller Richtwert etwa 300 bis 1.000 Zeichen
  • Hashtags nur gezielt und passend verwenden

Facebook:

  • die technische Höchstlänge eines Beitrags ist mit rund 63.000 Zeichen sehr hoch und sollte nicht ausgenutzt werden
  • als redaktioneller Richtwert etwa 300 bis 1.000 Zeichen
  • längere Hintergrundinformationen besser auf der Website veröffentlichen
  • zentrale Aussage und wichtigster Link möglichst weit oben platzieren

Die technischen Höchstgrenzen sind keine empfohlenen Beitragslängen. Ein Social-Media-Beitrag sollte so kurz wie möglich und so ausführlich wie nötig sein.

Aufbau eines Social-Media-Beitrags

Ein Beitrag sollte möglichst enthalten:

  1. Bildmotiv und transparenter Branding-Rahmen bzw. Logo-Overlay (fehlt noch)
  2. eine kurze Überschrift als verständlichen Einstieg,
  3. wichtigste Nachricht,
  4. bei Veranstaltungen: Datum, Uhrzeit und Ort,
  5. klare Handlungsaufforderung,
  6. wenn vorhanden: den Link zum vollständigen Inhalt,
  7. notwendige Bild-, Quellen- und KI-Kennzeichnungen.

Vor der Veröffentlichung müssen Text, Bildausschnitt, Markierungen und Links in der Vorschau geprüft werden. Nach der Veröffentlichung sollte der Beitrag noch einmal auf Instagram beziehungsweise Facebook geöffnet und kontrolliert werden.

Presse und Einladungen

Presseinformationen und Einladungen richten sich an Redaktionen, Kooperationspartner, Mitglieder oder weitere Interessierte. Sie werden sachlich und passend zum Anlass formuliert.

Eckdaten:

  • in der Regel etwa 400 bis 600 Wörter
  • klare und sachliche Überschrift
  • wichtigste Information am Anfang
  • bei Veranstaltungen: Anlass, Datum, Uhrzeit und Ort vollständig nennen
  • zuständige Kontaktperson mit erreichbaren Kontaktdaten angeben
  • Zitate nur nach Freigabe verwenden
  • Bilder nur mit vollständiger Bildlegende und Rechteangabe mitsenden
  • bei Bedarf auf weiterführende Informationen auf der Website verweisen
  • Betreffzeile und Anhänge vor dem Versand prüfen

Eine Presseinformation ist kein Websiteartikel und sollte für die angesprochenen Redaktionen angepasst werden. Umgekehrt sollte eine Pressemitteilung nicht ungeprüft als Websiteinhalt übernommen werden.